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DFB Pokal 2012/2013

1. Runde: 1.FC Magdeburg - Energie Cottbus 0:1

Jendrisek erlöst Cottbus spät

Wie schon vor vier Jahren, als die Erstrundenpartie an gleicher Stelle mit 1:3 endete, gelang dem FC Energie Cottbus beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg ein Erfolg. Doch diesmal tat sich der Zweitligist deutlich schwerer mit dem engagierten FCM. Nur ein Beleg: Der Siegtreffer fiel erst in der Schlussphase.

Magdeburgs Trainer Andreas Petersen - Vater von Bremens Stürmer Nils Petersen - setzte im ersten Pflichtspiel der Saison des Regionalligisten auf die vier Neuzugänge Handke (aus Halberstadt gekommen) sowie Lange, Schmunck (beide Rostock II) und Hammann (Kassel).

Energie-Coach Rudi Bommer baute auf exakt dieselbe Elf vom 4:0-Heimsieg gegen Paderborn am 2. Spieltag.

Der Zweitligist war von Beginn an bemüht, die Initiative zu ergreifen. Immer wieder versuchten es die Cottbuser dabei auch mit langen Bällen auf Sanogo. Auf diese Weise wäre Energie beinahe die frühe Führung gelungen: Doch nach maßgenauem Zuspiel von Takyi scheiterte Sanogo freistehend am gut reagierenden Torwart Tischer (9.). Es sollte die einzige hochkarätige Torchance der ersten Spielhälfte bleiben.

Bei Temperaturen um die 40 Grad entwickelte sich in der Folge eine durchaus rassige Pokalpartie, weil auch Magdeburg sich nicht versteckte. So zwang Reinhard Almer in der 11. Minute mit einem Distanzschuss zum Eingreifen.

Insgesamt gelang es der Petersen-Elf fortan immer besser, die Cottbuser Angriffsbemühungen schon vor dem eigenen Strafraum zu stoppen. Und da die Lausitzer gerade auf den Außenbahnen hin und wieder Räume offen ließen, setzte der FCM ab und an kleinere Nadelstiche, so dass das 0:0 zur Pause durchaus leistungsgerecht war.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich kaum etwas am Spielgeschehen. Cottbus tat sich gegen die tief stehende und aggressiv verteidigende Magdeburger Defensive weiterhin schwer. Die erste Chance des zweiten Abschnitts hatte sogar der Regionalligist: Viteritti scheiterte aus halbrechter Position an Almer (59.). Im direkten Gegenzug traf Schulze mit einer verunglückten Flanke die Querlatte, von wo die Kugel ins Toraus prallte (60.). Richtig munter wurde die Partie aber erst wieder in der Schlussphase.

Nennhuber zielte für Magdeburg aus der Distanz knapp über das Tor (71.), Hammann per Freistoß links vorbei (78.). Dann wurde es turbulent: Erst vergab Stiepermann für Energie frei vor Tischer, der gekonnt parierte, noch die große Chance zur Führung. Im direkten Gegenzug wäre beinahe Reinhard bei einem FCM-Konter frei auf Almer zugelaufen, wurde jedoch wegen Abseits zurückgepiffen (je 83.). Sekunden später gelang Energie doch der Siegtreffer. Stiepermann wurde von Kruska halbrechts steil geschickt und legte mustergültig in die Mitte zu Jendrisek, der nur noch einschieben musste (84.).

Nur kurzfristig flackerte für Magdeburg noch einmal Hoffnung auf, als der eingewechselte, erst 17-jährige Schröter im Strafraum erst in letzter Sekunde abgeblockt wurde (87.). Doch danach brachten die Cottbuser den knappen Vorsprung auch in der fünfminütigen Nachspielzeit recht souverän über die Zeit.

Schicksalssaison 90/91

Bundesliga verpasst

Die Bundesliga war ganz nah...

Nach dem Zusammengehen der beiden deutschen Fußballverbände “Deutscher Fußballbund” und “Deutscher Fußballverband” am 21.11.1990 in Leipzig wurde die erste und zugleich letzte Oberligasaison 1990/1991 des neugegründeten NOFV für die Ostvereine zur Schicksalssaison.

Die beiden Meisterschaftsersten qualifizierten sich direkt für die erste Bundesliga, während die nächsten vier in die zweite Bundeliga eingeordnet werden sollten. Zwei weitere Mannschaften aus dem NOFV konnten über die Relegation noch auf den Zug zweite Bundeliga aufspringen. Der Rest versank in den Tiefen des Amateurfußballs.

Es begann also ein Hauen und Stechen!

Nach dem 3. Platz in der Saison 1989/1990 dachte man bei den Blau- Weißen offensichtlich, die Qualifikation für die Bundesliga wird zum Selbstläufer. Der zum neuen Präsidenten gewählte Uwe Bögelsack erklärte dann auf der Mitgliederversammlung am 15.12.1990 selbstbewusst: "Das sportliche Ziel kann nur Aufstieg in die Bundeliga sein."

Doch zwischen Anspruch und Realität klaffte einmal mehr ein großes Loch. Weder Siegmund Mewes, der den gemeinsam mit Dirk Schuster zu Eintracht Braunschweig gewechselten Joachim Streich ersetzte, noch der nach fast 15jährigen Berufsverbot reabilitierte Heinz Krügel als”Sportlicher Direktor” konnten den Club in den bezahlten Fußball führen.

Heinz Krügel sagte heute rückblickend: ”Wir hatten keine gefestigte homogene Mannschaft und einige Spieler hielten den hohen psychologischen Belastungen in dieser für den Club so wichtigen Saison nicht stand.”Nachdem das im Jahr zuvor noch so erfolgreiche Sturmduo Uwe Rösler/Markus Wuckel zerfiehl, letzterer hatten einen schweren Autounfall, wurde der FCM am Ende der Schicksals-Saison mit 26:26 Punkten nur 10., versagte anschließend auch noch in der Relegation.

Gegen Union, den BFC und Stahl Brandenburg blieben die Blau Weißen ohne Sieg, die Brandenburger schafften den Sprung in die 2.Bundeliga. Meister FC Hansa Rostock und Vizemeister Dynamo Dresden hießen die ersten NOFV-Vertreter in der 1. Bundesliga, während neben Stahl Brandenburg auch der Chemnitzer FC, der FC Carl-Zeiss Jena, der Vfb Leipzig, der Hallesche FC und der FC Rot-Weiß Erfurt in der Saison 1991/1992 in der 2.Bundeliga kickten.  

DFB Pokal 2013/2014

 

1. Runde: 1.FC Magdeburg - FC Augsburg 1:0

Beck bestraft Callsen-Brackers Aussetzer

Der 1. FC Magdeburg hat für die nächste Überraschung im DFB-Pokal gesorgt. Der Regionalligist bezwang den FC Augsburg in einer umkämpften Partie mit 1:0. Der Bundesligist hatte fast 80 Prozent Ballbesitz, strahlte aber kaum Torgefahr aus. Aggressive Magdeburger nutzten dagegen einen Stellungsfehler in der FCA-Abwehr für den Siegtreffer, den Top-Torjäger Beck erzielte.

Magdeburgs Trainer Jens Härtel wechselte im Vergleich zur 2:4-Niederlage bei Germania Halberstadt viermal: Schiller, Puttkammer, Brandt und Steinborn spielten für Bankert, Reimann, Siefkes und Fuchs. FCA-Coach Markus Weinzierl vertraute auf zehn Spieler aus der Vorsaison, darunter auch WM-Teilnehmer und Kapitän Verhaegh. Sturmspitze Matavz war der einzige Neuzugang in der Anfangself der Augsburger.

Angetrieben von einer tollen Kulisse in der MDCC-Arena erwischte der Underdog den leicht besseren Start. Augsburg benötigte dagegen etwas Zeit, um seinen Rhythmus zu finden. Dazu leisteten sich die bayerischen Schwaben individuelle Fehler, die teuer hätten werden können (Baier, 8.). Danach brachte der FCA mehr Ruhe ins Spiel und kontrollierte das Geschehen mit viel Ballbesitz. Nach vorne tat sich die Weinzierl-Elf aber weiterhin schwer. Ein gefährlicher Schuss von Matavz blieb die Ausnahme (16.).

Die Magdeburger Ketten standen extrem sicher und waren auch mit hohen Bällen nicht zu bezwingen. Erst nach einer knappen halben Stunde wurden die Bemühungen dann zwingender: Von Linksaußen flankte Werner zu Thommy im Zentrum, der Tischer per Kopf zu einer sehenswerten Parade zwang (31.).

Doch dabei handelte es sich nur um ein kurzes Strohfeuer. Denn im weiteren Verlauf ließ der Favorit Esprit, Kreativität und Spielwitz vermissen.

Magdeburg dreht auf und geht in Führung

Stattdessen sorgten die Gastgeber für mächtig Furore. Angreifer Beck (54.) und Innenverteidiger Handke scheiterten noch im Abschluss, ehe es der Magdeburger Top-Torjäger richtete und den Außenseiter in Führung schoss: Callsen-Bracker verschätzte sich bei einem Hammann-Freistoß, was Beck sofort nutzte und mit links direkt einschoss (59.).

Weinzierl reagierte prompt und brachte mit Djurdjic für Kohr (59.) und Parker für Thommy (68.) gleich zwei neue Offensivspieler. Nach dem Rückstand war dem Bundesligisten anzumerken, dass er eine Schippe drauflegte. Der FCA versuchte, das Tempo zu erhöhen und über die Außenbahnen zum Erfolg zu kommen. Magdeburg zog sich daraufhin weiter zurück und wehrte die Angriffe souverän ab.

Es dauerte bis in die 79. Minute, ehe Augsburg erstmals im zweiten Durchgang aufs Tor schoss. Parker prüfte Tischer mit einer guten Einzelleistung. Der FCM-Schlussmann behielt aber die Oberhand. Das war auch sechs Minuten später bei einem Distanzschuss von Altintop der Fall. Mehr ließ die Defensive der Sachsen-Anhalter nicht zu, sodass sich nach Mainz und Stuttgart ein weiterer Bundesligist schon in der ersten Runde verabschieden musste.

 


 

2. Runde: 1.FC Magdeburg - Bayer Leverkusen 4:5 n.E.

Der 1. FC Magdeburg hat im DFB-Pokal eine Riesensensation knapp verpasst. Der Regionalligist ging gegen Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen sowohl in der Verlängerung als auch im Elfmeterschießen in Führung, hatte am Ende aber das Nachsehen. Bernd Leno hielt drei Elfmeter und damit einen mehr als sein Magdeburger Gegenüber Jan Glinker.

In der regulären Spielzeit hatte Hakan Calhanoglu Leverkusen bereits nach zwei Minuten in Führung geschossen, Christoph Siefkes gelang der zwischenzeitliche Ausgleich (28. Minute). In der Verlängerung hatte sich durch ein Tor von Magdeburgs Niklas Brandt bereits eine Sensation angedeutet (111.), ehe Kyriakos Papadopoulos noch einmal für Leverkusen ausgleichen konnte (116.) und so die Entscheidung im Elfmeterschießen erzwang.

Wie schon am Sonntag in der Bundesliga brachte Calhanoglu Leverkusen per Freistoß in Führung, diesmal schon nach zwei Minuten. Im Gegensatz zu dem Kunstschuss gegen Schalke war sein Freistoß diesmal allerdings haltbar - dass Calhanoglu trotzdem jubeln durfte, lag an einem krassen Fehler von Magdeburgs Torwart Glinker.

Dafür erfolgte auch der Ausgleich der Magdeburger unter freundlicher Mithilfe des Gegners: Papadopoulos verlor den Ball im Spielaufbau an Christian Beck, der Christoph Siefkes in Szene setzte. Bei dessen Abschluss sah Bayer-Torwart Leno schlecht aus (28.).

Der überraschende Ausgleich brachte Leverkusen aus dem Konzept, Magdeburg konnte das Spiel in der Folge ausgeglichen gestalten. Zusätzlich schwächte sich Bayer selbst: Heung-Min Son sah Rot, nachdem er sich für ein Foul von Silvio Bankert mit einem Tritt revanchiert hatte (78.). Beim Verlassen des Feldes ging der Koreaner auch noch den Vierten Offiziellen an, die ihm drohende Sperre dürfte sich dadurch nicht gerade verkürzt haben.

Papadopolous hätte das Spiel für die zehn Leverkusener beinahe trotzdem noch in der regulären Spielzeit entschieden, traf mit seinem Kopfball aber nur die Querlatte (84.). So ging es in die Verlängerung, in der Magdeburg überlegen war und ebenfalls die Querlatte traf, Nicolas Hebisch hatte Pech bei seinem Schuss aus 18 Metern (108.).

Trotzdem sah Magdeburg für kurze Zeit wie der sichere Sieger aus: Brandt traf mit einem sehenswerten Schuss aus rund 20 Metern genau in den Winkel (111.). Doch den weitgehend harmlosen Leverkusenern gelang noch der Ausgleich. Ähnlich wie schon zuvor köpfte Papadopoulos nach einem Freistoß, diesmal traf der Grieche (116.).

So musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Das endete nach jeweils sieben Schüssen auf beiden Seiten 4:5.

DFB-Pokal 1993/1994

DFB - Pokal 2. Runde


24.08.1993 1. FC Magdeburg - Wuppertaler 8:7 n.E. (3:3 n.V., 2:2, 0:1)

Stadion: Ernst-Grube-Stadion, Magdeburg
Zuschauer: 5.000
Schiedsrichter:  Bodo Brandt-Cholle (Berlin)

Tore:
0:1 Michael Tönnies (33. Minute)
0:2 Marcus Feinbier (73. Minute)
1:2 Grempler (86. Minute)
2:2 Kohn (90. Minute)
2:3 Marcus Feinbier (107. Minute)
3:3 Rother (111. Minute)
4:3 Siersleben (Elfmeterschießen)
4:4 Marcus Feinbier (Elfmeterschießen)
5:4 Grempler (Elfmeterschießen)
5:5 Wolfram Klein (Elfmeterschießen)
6:5 Baumann (Elfmeterschießen)
6:6 Waldemar Ksienzyk (Elfmeterschießen)
7:6 Mackel (Elfmeterschießen)
7:7 Jörn Schwinkendorf (Elfmeterschießen)
8:7 Reinke (Elfmeterschießen)
Christian Broos (Elfmeterschießen)

1. FC Magdeburg: Pietruska, Stahmann, Pohlmann, Westendorf, Grempler, Domine, Kohn, Siersleben, Mackel, Daniec, Rother

Wuppertaler SV: Jörg Albracht, Dirk Pusch, Jörn Schwinkendorf, Waldemar Ksienzyk, Lars Kindgen, Waldemar Matysik, Thorsten Schmugge, Knut Hartwig, Michael Tönnies, Christian Broos, Marcus Feinbier

Karten 1. FC Magdeburg:
Gelb für Pohlmann
Gelb für Baumann
Gelb für Mackel
Gelb für Reinke

Karten Wuppertaler SV:
Gelb für Marcus Feinbier
Gelb für Wolfram Klein
Gelb für Waldemar Ksienzyk
Gelb für Jörn Schwinkendorf

 

DFB - Pokal 3. Runde

11.09.1993 1. FC Magdeburg - Bayer Leverkusen 1:5 (0:2)

Stadion: Ernst-Grube-Stadion, Magdeburg
Zuschauer: 20.000
Schiedsrichter: Bernd Hauer (Celle)
Tore:
0:1 Josef Nehl (25. Minute)        
0:2 Andreas Fischer (36. Minute)       
1:2 Grempler (47. Minute)       
1:3 Paulo Sergio (69. Minute)       
1:4 Andreas Thom (72. Minute, Foulelfmeter)
1:5 Paulo Sergio (88. Minute)

1. FC Magdeburg: Pietruska, Stahmann, Westendorf, Cebulla, Grempler, Mackel, Baltushnikas, Kohn, Siersleben, Rother, Daniec
Bayer Leverkusen: Rüdiger Vollborn, Markus Happe, Jens Melzig, Christian Wörns, Andreas Fischer, Ioan Lupescu, Bernd Schuster, Ralf Becker, Paulo Sergio, Josef Nehl, Andreas Thom

Karten Bayer Leverkusen:
Gelb für Jens Melzig
Gelb für Bernd Schuster