Fanclub

Im Folgenden soll noch einmal die Geschichte des 1.FCM-Fanclub-Wernigerode näher erläutert werden.

Die Entwicklung des Fanclubs soll beginnend mit dem Jahre 2000 beschrieben werden. Natürlich beeinflusst durch die Teilnahme des 1.FCM am DFB-Pokal und dem unvergesslichen Spiel gegen die Bayern. In der Folgezeit wurde der Club häufiger von einigen Wernigerödern besucht. Im Jahr 2001 kam es langsam dazu, dass sich einige zusammentaten und gemeinsam nach Magdeburg reisten.

Als erster Schritt in Richtung eines Fanclubs ist der 13.04.2002 zu sehen. An diesem Tag fand ein „Zuschauerrekordspiel“ gegen den VfB Lübeck statt. Beginnend mit diesem Tag fand sich eine Truppe aus Freunden und „FreundesFreunden“  zusammen, die von nun an bestrebt war immer neue junge Leute aus Wernigerode zu begeistern.Ab jetzt hatte sich ein harter Kern gebildet, der ab sofort kein Heimspiel (gelegentlich auch Auswärtsspiele) des 1.FCM mehr verpasste. Immer häufiger stießen neue Leute hinzu und gingen auch wieder, aber eine Truppe von 4-10 Sympathisanten fand sich zu jedem Heimspielsonntag am Wernigeröder Bahnhof ein (zu Topspielen bis zu 18 Personen). Es hatte sich eine Gruppe gebildet, die bereit war ihren Verein mit voller Begeisterung zu unterstützen. Noch war aber von einem organisierten Fanclub nicht die Rede.
 
 
Um im Internet präsent zu sein und ein wenig mehr Bekanntheit zu erlangen entstand im Januar 2004 die erste Homepage. Von nun an wurde der Wunsch nach einem organisierten Fanclub immer dringlicher und so wurde dieses Thema in den nächsten Monaten weiter konkretisiert.

Im Juli 2004 war es dann soweit, der „1.FCM-Fanclub-Wernigerode“ wurde gegründet. Die 4 Gründungsmitglieder waren Andreas S., Jens N., Nicole S. und Steven D.

Ende Juli 04 hatte der Fanclub seine erste Besetzung gefunden und bestand aus 8 Leuten. Fortan wurden weitere Enthusiasten gesucht und geworben, sodass der Fanclub Ende 2004 bereits aus 13 Wernigerödern (und engem Umland) bestand. Bis ins Jahr 2006 wuchs die Mitgliederzahl auf 17 an, hinzu kommen einige Sympathisanten die nicht dem Fanclub angehörten sich aber dennoch bei Fahrten anschlossen.  Die Jahre 2004-2006 bildeten die Kernzeit des Fanclubs. Es wurden gemeinsam neue Kontakte geknüpft und Freunde im Stadion gefunden, Grillabende, Feiern und Fanabende zelebriert. Eine eigene Zaunfahne wurde erstellt und sogar ein kompletter Trikotsatz mit Fanclubaufschrift gekauft. Höhepunkte im Fanclubleben bildeten weiterhin die diversen Fanclubturniere, an denen wir mehr oder weniger erfolgreich teilnahmen. Im Jahr 2005 gab es sogar eine TV-Reportage in der auch unserer Fanclub ausführlich vorgestellt wurde. (Link zum Bericht)

Höhepunkt unserer Fanclubaktivität bezogen auf die Menge an Personen die mit zum Spiel reisten bildet die Saison 2005/2006. In dieser Saison reisten zum Spiel gegen Leipzig über 30 Fans (24 sind unserem Fanclub+ Anhang zuzurechnen) ab Wernigerode mit zum Spiel. 
 

Einen weitereren Höhepunkt bildete das Spiel gegen Halberstadt, andem sich 18 Wernigeröder beteiligten.

Das Ende des Fanclubs deutete sich im Jahre 2006 zunehmend an. Man stellte fest, dass sich seit der Gründung des Fanclubs einiges geändert hat und das schon lange nicht mehr alle Mitglieder an einem Strang ziehen und aktiv am Fanclubleben teil haben. Leider traf man jedes Wochenende die gleichen 4-7 Hansel am Bahnhof an, obwohl der Fanclub aus 17 Leuten bestand. Zudem hatten sich die Interessen der verschiedenen Mitglieder auseinander entwickelt, so ordneten sich einige der “Ultras- Szene” zu während sich andere überhaupt nicht mit dieser Szene identifizieren konnten. So kam es zu diversen Konflikten innerhalb des Fanclubs.

Aus den eben geschilderten Gründen wurde am 07.04.2007 beschlossen den Fanclub aufzulösen, sodass jeder seinen eigenen Interessen nachgehen kann. Nichts desto trotz wird es weiterhin viele aktive Wernigeröder Fans geben, nur bis auf weiteres nicht in organisierter Form.

Mit dem Aufstieg in den Profifussball lassen wir den Fanclub seit Juli 2015 in veränderter Form als eingetragenen Fanclub wieder aufleben.