Stadion

MDCC Arena (Stadion Magdeburg)

Seit Ende 2006 ist das Stadion Magdeburg die neue Heimstätte des 1.FC Magdeburg.

Im Dezember 2006 wurde das neue Stadion Magdeburg eröffnet. 31 Millionen Euro flossen in die neue Spielstätte des 1. FC Magdeburg. Mit 27.250 Plätzen, davon 25.000 Sitzplätzen, ist es zudem Länderspieltauglich und wurde dementsprechend schon öfter genutzt.

Im Juli 2009 wurde das Stadion Magdeburg in "MDCC Arena" umgenannt, da der Telekommunikationsanbieter MDCC sich die Rechte am Stadionnamen für zwei Jahre sicherte.

Viele Fans werden sich nicht an den neuen Namen gewöhnen und so wird es wohl im Sprachebrauch weiterhin Stadion Magdeburg heißen. Zudem wurde es durch den Block U zum Saisonbeginn 2009/2010 in Heinz-Krügel-Stadion umgetauft. Seit dem schallen "HKS"-Rufe an den Spieltagen durch das Stadion.

 

Daten zum Stadion:

  • 27.250 Plätze
  • 22.350 Sitzplätze (60 rollstuhlgerechte Plätze)
  • 4.800 Stehplätze
  • 15 Logen mit 180 Sitzplätzen
  • 430 Businesssitze
  • 34 Presseplätze
  • Parkplätze: 1.200 unmittelbar am Stadion
  • Hauptnutzer: 1. FC Magdeburg
  • 2 Videowände in LED Technik mit jeweils 30 m²
  • Flutlichtanlage mit 1.800 Lux Gebrauchswert
  • Abmessungen Spielfeld: 105m x 68m (LxB) -->„WM-Rasen“
  • Anzahl Kameras im und ums Stadion: 10
  • 30,9 Mio € Baukosten

 


 

Ernst-Grube-Stadion

Heimstätte des 1.FC Magdeburg war bis Ende 2004 das Ernst-Grube-Stadion mit einem Fassungsvermögen von zuletzt 25.800 Zuschauern.

An der gleichen Stelle, wie das aktuelle Stadion stand bis zum Jahre 2004 das altehrwürdige Ernst-Grube-Stadion, welches fast 50 Jahre auf dem Buckel hatte. Dieses wurde anstelle des im 2. Weltkrieg zerstörten alten Allianz-Sportplatzes errichtet. Erster Spatenstich war im Oktober 1954. Es wurden 150.000 Kubikmeter Schutt bewegt und über 21 Kilometer Terassensteine verlegt. Einweihung war am 18.09.1955 zum 1. Bezirks-Turn- und Sportfest. Früher durften 45.000 Zuschauer ins Ernst-Grube-Stadion, zum Zeitpunkt des Abrisses waren es noch 25.800 Zuschauer.

In früheren Jahren drängten sich allerdings bis zu 50.000 Zuschauer im weiten Rund des größten Magdeburger Stadions. 1970 wurde die Tribünenüberdachung eingeweiht und im März 1972 mit dem Oberliga-Punktspiel gegen Dynamo Dresden (2:1) die 850 Lux-Flutlichtanlage. Mitte der 70er Jahre wurde dann eine elektronische Anzeigetafel installiert.

Neben den Punktspielen des SC Aufbau Magdeburg, SC Magdeburg und ab 1966 des 1. FC Magdeburg fanden in dem nach einem Magdeburger Antifaschisten benannten Ernst-Grube-Stadion auch mehrere Länderspiele der DDR-Nationalmannschaft und ein FDGB-Pokalendspiel statt.


Heinrich-Germer-Stadion

Während der Zeit des Neubaus spielte der FCM im Heinrich-Germer-Stadion. Dieses Stadion hat ein Fassungsvermögen von 4.990 Zuschauern und ist die Heimstätte von Preußen Magdeburg.